Stiftung Kinderdorf Pestalozzi Programmbeitrag Ost 2015 - 2016

Projet terminé

Die Realisierung der Rechte des Kindes auf Zugang zu relevanter, ganzheitlicher und qualitativ guter Bildung und die Förderung von interkulturellen Kompetenzen sind Voraussetzung für eine gerechte, friedliche und nachhaltige Entwicklung. Dies sind die übergeordneten Ziele der internationalen Programme der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi. Bildung ist ein Recht und zugleich ein Mittel, um alle anderen Menschenrechte zu verwirklichen.

Pays/région Thème Période Budget
Europe de l'Est et CIS
Südosteuropa: Serbien, Mazedonien, Moldawien
Conflit & fragilité
Education
Conflict prevention and transformation
Gestion et réforme du système de sécurité
Enseignement primaire
Prévention des conflits
01.01.2015 - 31.12.2016
CHF  1’875’000
Contexte

  • Globalisierung, steigender Druck auf natürliche Ressourcen, Klimaveränderung, Migration, wachsende Intoleranz (religiöser Fundamentalismus, Xenophobie), dynamischer technologischer Fortschritt stellen hohe Anforderungen an die Bildung, besonders in ärmeren Ländern und für marginalisierte Gruppen.

  • Instabilität durch Gewalt, bewaffnete Konflikte und Rückschläge in Demokratisierungsprozessen verhindern in fragilen Kontexten die Entwicklung von Bildungssystemen, die eine ganzheitliche Bildung gewährleisten.

  • Wachsende Bevölkerung, mit steigendem Anteil von Kindern und Jugendlichen, erfordern besondere Investitionen für effiziente und effektive Bildungssysteme in Programmländern.

  • Der Zugang zu Bildung wurde verbessert, jedoch bleibt die Qualität vielerorts unzureichend.

  • UNO Kinderrechtskonvention ist von allen SKP Programmländern ratifiziert.

Objectifs

Benachteiligte Kinder und Kinder in prekären Situationen in den SKP Programmländern haben einen verbesserten Zugang zu einer relevanten und qualitativ guten Grundbildung, die ihre Zukunftsperspektiven verbessert.

Groupes cibles
  • Kinder und Jugendliche

  • Lehrpersonen, Jugendarbeiter, Eltern, Schuldirektoren, Bildungsministerium etc.

  • Lokale Partnerorganisationen

  • Netzwerke

Effets à moyen terme

  • Staatliche und nichtstaatliche Bildungsinstitutionen tragen den spezifischen Bedürfnissen der Kinder bezüglich ihres Geschlechts und ihres kulturellen, sprachlichen und sozialen Hintergrunds Rechnung sind befähigt, die Bildung auf den Prinzipien der Nicht-Diskriminierung, der persönlichen Entwicklung als auch der aktiven Teilnahme und Mitsprache der Kinder zu entwickeln.

  • Eltern und Gemeindeverbände verhalten sich verantwortlich für ihre Schulen und sind befähigt, die Schulen auch finanziell zu unterhalten.

  • Innovative Ansätze einer kinderfreundlichen Pädagogik sowie der interkulturellen und friedensfördernden Bildung werden im Bildungssystem verankert.

  • Das Bewusstsein und Engagement für die Rechte der Kinder ist gestärkt.

  • Durch die Stärkung der interkulturellen Kompetenzen von Mitarbeitenden in Partnerorganisationen werden die Qualität und die Wirkung der SKP- Programme erhöht.

  • In der Schweizer Bevölkerung, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, sind Wissen und Verständnis zur Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Bildung, Kinderrechte und Interkulturalität verbessert.

Résultats

Principaux résultats attendus:  

  • Entwicklung und Einführung lokaler Lehrpläne (mit Zweit-/Mehrsprachenmethodik, indigenem Wissen).

  • Entwicklung von Kontext relevanter Lehrerausbildung und Lehrerweiterbildung.

  • Entwicklung und Förderung von Elternverbänden.

  • Schaffung von kinderfreundlichen Räumen für formelles und informelles Lernen.

  • Vernetzung von lokalen Akteuren im Bildungs- und Kinderrechte Bereich für gemeinsames Advocacy gegenüber Bildungsbehörden.

  • Unterstützung der Partnerorganisationen für ihren Beitrag am UN Reporting on the Rights of the Child.

  • Durchführung von interkulturellen Bildungsprojekten (emPower, interkulturelle Austauschprojekte, Schulprojekte) im Kinderdorf für 1'600 Kinder und 200 pädagogischen Mitarbeitenden aus den SKP Länderprogrammen.


Principaux résultats antérieurs:  

  • Südosteuropa: 94% der Roma in Projektschulen haben die Grundschule erfolgreich abgeschlossen (gegenüber einer generellen Abschlussrate von 45% der Romakinder auf Primarstufe).

  • Die Teilnehmenden der interkulturellen Austauschprojekte setzen die gelernten Kompetenzen in ihren Herkunftsländern um.

  • Nach fast 70 Jahren, wird das Schul- und Wohnangebot im Kinderdorf Pestalozzi mangels Auslastung geschlossen.


Direction/office fédéral responsable DDC
Crédit Coopération avec l'Europe de l'Est
Partenaire de projet Partenaire contractuel
Organisation suisse à but non lucratif
  • Fondation Village d’enfants Pestalozzi


Budget Phase en cours Budget de la Suisse CHF    1’875’000 Budget suisse déjà attribué CHF    1’474’000
Phases du projet Phase 4 01.01.2017 - 31.12.2018   (Completed)

Phase 3 01.01.2015 - 31.12.2016   (Completed)

Phase 2 01.01.2013 - 31.12.2014   (Completed) Phase 1 01.01.2008 - 31.12.2012   (Completed)