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Situation im Nahen und Mittleren Osten

Krise

Aktualisiert am 18. März 2026

Stellungnahme der Schweiz und Informationen für Schweizer Staatsangehörige und Reisende in der Region.

Veröffentlicht am 13. März 2026

Bilaterale Beziehungen Schweiz–Tschad

Die Beziehungen zwischen der Schweiz und dem Tschad sind gut. Sie konzentrieren sich hauptsächlich auf die Entwicklungszusammenarbeit und die Friedensförderung.

Schwerpunkte der diplomatischen Beziehungen

Im Rahmen ihrer Afrika-Strategie 2025–2028 unterhält die Schweiz gute Beziehungen zum Tschad, insbesondere in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Friedensförderung.

Datenbank Staatsverträge

Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation

Forschende aus dem Tschad können sich beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) um Bundes-Exzellenz-Stipendien bewerben.

Bundes-Exzellenz-Stipendien für ausländische Forschende, SBFI

Friedensförderung

Die Schweiz engagiert sich seit vielen Jahren für die Friedensförderung im Tschad. Seit 2023 wirkt sie im Rahmen eines Mandats des Präsidenten für Gute Dienste als Fazilitatorin. Dieses Mandat umfasst insbesondere die Bereiche Dialog und Gewaltprävention, Sicherheitssektorreform sowie DDR in Verbindung mit den Anstrengungen zur Transformation der öffentlichen Gouvernanz zwecks Stärkung von Frieden und Sicherheit sowie des sozialen Zusammenhalts.

Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe

Der Tschad ist ein Schwerpunktland der internationalen Hilfe der Schweiz. Die Kooperation mit dem Tschad geht auf das Jahr 1964 zurück. Die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit hat zum Ziel, einen demokratischen und resilienten Staat zu stärken und die Lebensbedingungen der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. Sie fördert Gouvernanz und Frieden, den Zugang zu grundlegenden sozialen Dienstleistungen, die Ernährungssicherheit und die wirtschaftliche Entwicklung und leistet gleichzeitig humanitäre Hilfe für die von Krisen und Flucht betroffene Bevölkerung.

Die Schweiz hat zudem Mittel zur Bewältigung der Auswirkungen der Sudan-Krise im Tschad bereitgestellt.

Internationale Zusammenarbeit und humanitäre Hilfe

Schweizerinnen und Schweizer im Tschad

Ende 2024 lebten gemäss Auslandschweizerstatistik 31 Schweizerinnen und Schweizer im Tschad und 86 tschadische Staatsangehörige in der Schweiz.

Geschichte der bilateralen Beziehungen

Die Schweiz anerkannte 1960 die Unabhängigkeit des Tschad. 1963 nahmen die beiden Staaten diplomatische Beziehungen auf. Seit 1964 ist der Tschad ein Schwerpunktland der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit. 1984 eröffnete die Schweiz ein Kooperationsbüro in N’Djamena.

Die Schweiz und der Tschad haben Abkommen in den Bereichen Handel, Investitionsschutz und technische Zusammenarbeit geschlossen. Der wirtschaftliche Austausch ist indessen bescheiden geblieben.

Tschad, Historisches Lexikon der Schweiz

Diplomatische Dokumente der Schweiz, Dodis

Dokumente

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Die Helpline EDA beantwortet als zentrale Anlaufstelle Fragen zu konsularischen Dienstleistungen.