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Veröffentlicht am 1. Februar 2026

Energie

Die Gewährleistung der Versorgungssicherheit, die Energietransition, die Nachhaltigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft sind die zentralen Herausforderungen im Energiebereich. Die Aussenpolitik spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle, da die Herausforderungen im Energiebereich komplex und ohne enge internationale Zusammenarbeit nicht zu lösen sind.

Die Staumauer Grande-Dixence im Wallis.

Das EDA arbeitet eng mit dem Bundesamt für Energie, dem Staatssekretariat für Wirtschaft und weiteren verantwortlichen Fachstellen des Bundes zusammen, um die globale Energiepolitik der Schweiz zu koordinieren und mitzugestalten. Der Bundesrat hat die «Energiestrategie 2050» verabschiedet. Sie enthält zum Beispiel Pfade in Bezug auf die Produktion und den Energieverbrauch. Sie soll der Schweiz erlauben, ihren hohen Versorgungsstandard zu behalten. Gleichzeitig trägt die Strategie dazu bei, die energiebedingte Umweltbelastung der Schweiz zu reduzieren. Die Aussenpolitik spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle, da die Herausforderungen im Energiebereich komplex und ohne enge internationale Zusammenarbeit nicht zu lösen sind.

Bilaterale und multilaterale Beziehungen

Die Beziehungen der Schweiz zu ihren Nachbarn und den Partnerländern im Energiebereich sind geprägt von einer starken gegenseitigen Abhängigkeit, die sich beispielsweise bei der engen Verknüpfung der Netze oder bei der Energieversorgung äussert. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf Bereiche wie die Versorgungssicherheit, die grenzüberschreitende Energieinfrastruktur, die Förderung erneuerbarer Energien und die Energieeffizienz. Für eine optimale Pflege dieser Beziehungen ist eine aktive Energiepolitik auf bilateraler, europäischer und multilateraler Ebene unabdingbar. Ziel dieser Politik ist die Wahrung der Interessen der Schweiz, deren Energieversorgung zu rund 75% vom Import fossiler Brenn- und Treibstoffe sowie von Kernbrennstoffen aus dem Ausland abhängt. Die Schweiz engagiert sich auch in multilateralen Gremien wie der internationalen Energieagentur (IEA), der internationalen Atomenergieagentur (IAEA) und der Internationale Agentur für erneuerbare Energien (IRENA). Die Schweiz trägt zudem die Bestrebungen zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern mit, indem sie beispielsweise in der Gruppe der «Friends of Fossil Fuel Subsidy Reform» mitwirkt.

Kontakt

Sektion Agenda 2030
Staatssekretariat STS-EDA
Abteilung Wohlstand und Nachhaltigkeit
Bundesgasse 28
3003 Bern