Gesundheit
Das EDA leistet einen Beitrag an die Schweizer Gesundheitsaussenpolitik und arbeitet mit verschiedenen nationalen und internationalen Akteuren zusammen. Die kohärenten Positionen der Schweiz werden seit 2012 in der Strategie der Gesundheitsaussenpolitik (GAP) festgelegt.

Ende 2023 hat der Bundesrat die Strategie der Gesundheitsaussenpolitik (GAP) bis 2028 verlängert. Er definiert darin kohärente Positionen und Ziele in sechs prioritären Aktionsfeldern für eine nachhaltige und effektive Gesundheitspolitik der Schweiz auf globaler Ebene:
- Gesundheitsschutz und humanitäre Krisen,
- Zugang zu Heilmitteln,
- Nachhaltige Gesundheitsversorgung und Digitalisierung,
- Gesundheitsdeterminanten,
- Gouvernanz in der globalen Gesundheitsordnung und
- Suchtpolitik.
Nicht erst seit der COVID-19-Pandemie hat die grenzüberscheitende Zusammenarbeit im Bereich Gesundheit an Dringlichkeit gewonnen. Die globalen Herausforderungen verlangen auch weiterhin ein gemeinsames Handeln, um künftige Gesundheitskrisen bewältigen zu können. Die Schweiz fördert auf verschiedenen Ebenen eine resiliente globale Gesundheitsarchitektur und setzt sich dafür ein, dass alle Menschen Zugang zu hochwertigen Gesundheitsdienstleistungen haben. Mit ihrem sehr guten Gesundheitssystem, ihren weltweit führenden Forschungsinstituten, als Standort innovativer Pharma-, Biotechnologie- und Medizinaltechnik-Unternehmen und mit einer starken Zivilgesellschaft kann sie einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der globalen Gesundheitsversorgung leisten.
Zusätzlich zu ihrem Engagement im Rahmen der schweizerischen Gesundheitsaussenpolitik leistet die Schweiz einen Beitrag zur öffentlichen Entwicklungshilfe in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, mit einem globalen Mandat und dem übergeordneten Ziel, die Armut zu verringern und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Auf multilateraler Ebene trägt die Kooperationsstrategie dazu bei, den Ansatz der Schweiz im Bereich der globalen Gesundheit und ihre Zusammenarbeit mit der WHO und dem System der Vereinten Nationen (UN) im Allgemeinen zu gestalten. Auf bilateraler Ebene ist die Stärkung des Gesundheitssystems in vielen Ländern, in denen die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit präsent ist, eine Priorität.
Ihre Interessen und Expertise in gesundheitspolitischen Fragestellungen bringt die Schweiz in der Weltgesundheitsorganisation (WHO), und in weiteren internationalen Organisationen wie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der Welthandelsorganisation (WTO), der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO), und der Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen (Commission on Narcotic Drugs, CND) ein.
Zur Interdepartementalen Arbeitsgruppe Gesundheitsaussenpolitik gehören neben dem EDA auch das Bundesamt für Gesundheit (BAG), das Institut für Geistiges Eigentum (IGE), das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) sowie nach Themen weitere interessierte Bundesstellen wie das Bundesamt für Umwelt (BAFU) und das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV).
Links
- DEZA – Gesundheit und Ernährung
- DEZA – Gesundheitsnetzwerk mit interaktiver Projektkarte: SDC Health Network
- Bundesamt für Gesundheit BAG – Multilaterale Zusammenarbeit
- Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV – One Health
- Institut für Geistiges Eigentum IGE – Zugang zu Heilmitteln
- Staatssekretariat für Wirtschaft SECO - WTO
- Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI
- Swissmedic – Internationale Zusammenarbeit
Dokumente
Kontakt
Staatssekretariat STS-EDA
Abteilung Wohlstand und Nachhaltigkeit
Bundesgasse 28
3003 Bern