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Restitution an Nigeria: Schweizer Museen geben 18 bedeutende Kulturgüter zurück
Achtzehn Kulturgüter aus dem Königtum Benin wurden von drei Schweizer Museen an Nigeria zurückgegeben. Die Kulturgüter, die in höfischen und religiösen Kontexten verwendet wurden, gehören zu den berühmten «Benin-Bronzen», die Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Königreich Benin im heutigen Nigeria geraubt wurden. Zudem übergab die Eidgenossenschaft Nigeria fünf in der Schweiz eingezogene Kulturgüter. Im Rahmen der Übergabezeremonie unterzeichneten Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider und Nigerias Kulturministerin Hannatu Musa Musawa ein Abkommen über den Transfer von Kulturgütern. Ziel ist es, den illegalen Handel mit Kulturgütern zu bekämpfen und das kulturelle Erbe zu schützen.
Kulturgüterabkommen mit Nigeria
Rede von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider anlässlich der Unterzeichnung des bilateralen Abkommens zwischen der Schweiz und Nigeria über die Einfuhr, die Ausfuhr und die Rückführung von Kulturgütern. Es gilt das gesprochene Wort (auf Englisch).
Schweizweite Panne bei den Geräten zur Sirenenfernsteuerung
Eine Panne bei der Kommunikation mit den Sirenenfernsteuerungsgeräten hat dazu geführt, dass die rund 5’000 stationären Sirenen in der Schweiz nicht mehr aus den Einsatzzentralen der Kantonspolizeien ausgelöst werden können. Die Alarmierung der Bevölkerung ist jedoch weiterhin gewährleistet – die Sirenen können durch die zuständigen Behörden vor Ort ausgelöst werden. Die Alertswiss-App und -Website, verbreitungspflichtige Radiomeldungen sowie die rund 2’200 mobilen Sirenen stehen für die Information, Warnung und Alarmierung der Bevölkerung weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung.
Gleichstellung von Frau und Mann: Festanlass zum Jubiläum
Vor 30 Jahren ist das Gleichstellungsgesetz (GlG) in Kraft getreten. Auf Einladung von Justizminister Beat Jans und in Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft und Verwaltung hat am 29. Juni 2026 in Bern ein Festanlass stattgefunden. Die Rednerinnen und Redner würdigten die Errungenschaften des GlG, machten aber deutlich, dass das Ziel der Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben und in der Gesellschaft noch nicht erreicht ist.
Staatssekretärin Martina Hirayama nutzt «Lindauer Nobelpreisträgertagung 2026» für den internationalen Dialog zu BFI-Themen
Im Rahmen ihrer Einladung zur 75. Ausgabe der «Lindauer Nobelpreisträgertagungen» hat Martina Hirayama, Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation am 28. und 29. Juni 2026 bilaterale Gespräche geführt u.a. mit der deutschen Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär.
Das BSV publiziert erstmals den Gesamtbericht zum Audit in der IV
Das Bundesamt für Sozialversicherungen führt jährliche Audits bei allen 26 IV-Stellen durch. Der Gesamtauditbericht wird dieses Jahr erstmals publiziert, um die Transparenz der Aufsicht zu erhöhen. Das Geschäftsfeld IV ist verantwortlich für die Aufsicht über die IV-Stellen und das Audit ist eines der Hauptinstrumente dieser Aufsicht. Geprüft wurde 2025 unter anderem, ob die Hilflosenentschädigungen korrekt zugesprochen werden und ob Informatiksicherheit und Datenschutz gewährleistet sind.
Rekrutenschulstart 2/26: 8’289 Rekrutinnen und Rekruten werden für die Verteidigung ausgebildet
Die zweite Rekrutenschule 2026 beginnt heute Montag, 29. Juni. 8’289 Rekrutinnen und Rekruten sowie 2’468 Kader starten ihre Grundausbildung. Diese ist konsequent auf die Verteidigungsfähigkeit ausgerichtet. Rekrutinnen und Rekruten werden deshalb erstmals an den mit dem Rüstungsprogramm 2025 beschafften Minidrohnen ausgebildet.
Riehen BS: Die PostCom gibt wegen der Schliessung der Postagentur Riehen Rauracher eine negative bzw. ablehnende Empfehlung ab
Nach der Postverordnung darf die Post die geplante Schliessung einer Postagentur oder einer Poststelle erst umsetzen, nachdem die Eidgenössische Postkommission PostCom ihre Empfehlung abgegeben hat. Doch hat die Post die Postagentur Riehen Rauracher schon am 31. Januar 2026 und damit vor Abgabe einer Empfehlung geschlossen. Deshalb gab die PostCom am 25. Juni 2026 eine negative bzw. ablehnende Empfehlung ab.
NKVF veröffentlicht ihren Tätigkeitsbericht 2025
Die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) stellt in ihrem heute veröffentlichten Tätigkeitsbericht die wichtigsten Erkenntnisse ihrer gesetzlich vorgesehenen menschenrechtlichen Monitoring-Aktivitäten vor. Im Jahr 2025 lag der Schwerpunkt auf den Auswirkungen der Überbelegung in Einrichtungen des Freiheitsentzugs auf die Haftbedingungen der inhaftierten Personen. Angesichts der hohen Belegungszahlen in verschiedenen Einrichtungen der Schweiz ist es der Kommission ein Anliegen, die Risiken von Überbelegungen für die Grund- und Menschenrechte der inhaftierten Personen in ihrem Tätigkeitsbericht darzustellen.
Vier von fünf Absolventinnen und Absolventen der höheren Berufsbildung wechseln nach dem Abschluss die Stelle
58% der Absolventinnen und Absolventen der höheren Berufsbildung haben in den vier Jahren nach ihrem Abschluss von 2020 das Unternehmen gewechselt oder sich selbstständig gemacht. 20% haben innerhalb ihres Unternehmens die Stelle gewechselt. Dies geht aus den jüngsten Ergebnissen der Befragung zur höheren Berufsbildung des Bundesamtes für Statistik hervor (BFS).
«Die Schweizer Neutralität wahren»
Rede von Bundesrat Ignazio Cassis, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) anlässlich der Delegiertenversammlung der FDP – Es gilt das gesprochene Wort
Erstes Treffen der internationalen Koalition für Wissenschaft, Forschung und Innovation in der Ukraine
Am 26. Juni hat in Danzig (Gdańsk) am Rande der «Ukraine Recovery Conference» (URC) das erste hochrangige Treffen der internationalen Koalition für Wissenschaft, Forschung und Innovation in der Ukraine stattgefunden. Mit einer gemeinsamen Erklärung wird ein Zeichen für die internationale Solidarität beim Wiederaufbau des ukrainischen Forschungs- und Innovationssystems gesetzt.