Forschung und Wissenschaft: Austausch und Programme

Frauen und Männer besuchen den Forschungsmarkt in der DEZA
Frauen und Männer besuchen den Forschungsmarkt in der DEZA © J. A. Lys

Forschungsergebnisse werden in der Regel von den Partnerinstitutionen auf ihren Webseiten und in forschungsrelevanten Kanälen publiziert. Ein regelmässiger Austausch zwischen Forschenden und Vertreterinnen und Vertretern der Praxis und Politik trägt zur Umsetzung und Anwendung von Forschungsresultaten zugunsten der Zielgruppen bei.

An Konferenzen und Fachtagungen sowie im Dialog mit der Wissenschaft werden Forschungsresultate ausgetauscht, diskutiert und gemeinsam bewertet.

Forschungsmarkt und Austauschplattformen

Das Motto der Internationale Konferenz zu Forschung und Entwicklung (ICRD-Konferenz) 2017 war «Evidence Engagement Policies».

Die Forschungsmärkte 2013 und 2016 der DEZA und der Kommission für Forschungspartnerschaften mit Entwicklungsländern KFPE dienten als Plattform für den Erfahrungsaustausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern der Entwicklungszusammenarbeit und der Forschungsgemeinschaft.

Internationale Konferenz zu Forschung und Entwicklung (en)

Forschungsmarkt 2016

Forschungsmarkt 2013 (en)

Forschungsprogramme

r4d – Schweizer Programm für die Forschung zu globalen Themen für die Entwicklung (2012–2022)

Das 2012 gemeinsam von der DEZA und dem Schweizerischer Nationalfonds (SNF) lancierte Forschungsprogramm r4d unterstützt inter- und transdisziplinäre Forschung in und mit Entwicklungs- und Schwellenländern in Afrika, Asien und Lateinamerika. Das wichtigste Kommunikationsmittel ist die r4d-Website mit eigenen Bereichen zu den fünf thematischen Modulen und dem thematisch offenen Modul. Wichtige Informationen und Ergebnisse werden auf der offiziellen Website publiziert.

r4d – Schweizer Programm (en)

r4d Programm, Module und Projekte 2017 (en) (PDF, 2.4 MB, Englisch)

CGIAR – die globale Partnerschaft für Agrarforschung

Die globale Partnerschaft für Agrarforschung CGIAR wird im Rahmen des multilateralen Engagements der Schweiz durch die DEZA unterstützt. Geforscht wird in 15 Zentren des CGIAR-Konsortiums in enger Zusammenarbeit mit Hunderten von Partnerorganisationen, einschliesslich nationaler und regionaler Forschungsinstitute, zivilgesellschaftlicher Organisationen, akademischer Kreise und des Privatsektors. Im Rahmen der CGIAR-Forschungsprogramme generieren und verbreiten die 15 Zentren Wissen, Technologien und Strategien für die landwirtschaftliche Entwicklung. Die CGIAR-Roundup enthält die neusten Forschungsaktivitäten und Ergebnisse der CGIAR-Zentren in den verschiedenen Bereichen.

CIGAR (en)

PERFORM – für die Stärkung und Zulänglichkeit der Sozialwissenschaften (2015–2018)

Das Projekt PERFORM wird von HELVETAS Swiss Intercooperation und der Universität Freiburg durchgeführt. Es bezweckt in erster Linie eine Stärkung der Sozialwissenschaften bei gesellschaftlichen und politischen Reformprozessen. Das Projekt startete im Januar 2015 mit einer neunmonatigen Pilotphase und endet im Dezember 2018. In der aktuellen Phase arbeitet PERFORM eng mit nationalen Forschungseinrichtungen in Albanien und Serbien zusammen.

PERFORM (en) 

Abgeschlossene Forschungsprogramme

RRPP – Regionales Programm zur Forschungsförderung im Westbalkan (2007–2017)

Das « Regional Research Promotion Program RRPP», wurde in Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien über einen Zeitraum von zehn Jahren durchgeführt. Das Programm ermöglichte und förderte die Forschungszusammenarbeit junger Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler sowie Politikerinnen und Politiker aus allen Gebieten der ethnisch geteilten Nachkonfliktregion. Im Zentrum stand die Förderung der sozialwissenschaftlichen Forschungskapazitäten im Hinblick auf soziale, ökonomische und institutionelle Reformen in den jeweiligen Zielländern. Die wesentlichen Ziele des Projekts waren der Ausbau der Forschungskapazitäten auf individueller, institutioneller und systemischer Ebene, die Festigung der Forschungsgenauigkeit, die Förderung der regionalen und internationalen Visibilität und Vernetzung sowie der Brückenschlag zwischen Forschung und Politik.

RRPP – Schlussbericht (en) 

SCOPES – wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Osteuropa und der Schweiz (2013–2016)

Zur Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Forschungsgruppen und Institutionen in der Schweiz und Osteuropa sowie der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) lancierten der Schweizerische Nationalfonds und die DEZA 1990 das Programm SCOPES.

SCOPES

NCCR – Nationales Kompetenzzentrum Forschung Nord–Süd (2001–2013)

Der Nationale Forschungsschwerpunkt Nord-Süd – besser bekannt als NCCR Nord-Süd – wurde 2013 erfolgreich abgeschlossen. Es beteiligten sich sechs Schweizer Forschungsinstitute und 140 Partnerorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Zwischen 2001 und 2013 arbeiteten weltweit rund 1250 Forscherinnen und Forscher an Lösungen für Probleme in den Bereichen Armut, Konflikt, Migration, Gesundheit, Abwasser, natürliche Ressourcen, regionale Entwicklung und Regierungsführung. Sie verfassten mehr als 2300 Publikationen, darunter über 65 Policy Briefs. Alle Publikationen sind kostenlos auf der Website des NCCR verfügbar.

NCCR (en)

NCCR-Schlussdokument (en) (PDF, Anzahl Seiten 20, 4.7 MB, Englisch)

Fond für wissenschaftliche Zusammenarbeit der ETH Lausanne

1998 richtete die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (ETHL) mit Unterstützung der DEZA einen Fonds für die wissenschaftliche Zusammenarbeit ein. Ziel dieses Fonds ist die Förderung von Forschungsprojekten der ETH Lausanne in Partnerschaft mit Institutionen in Schwellen- und Entwicklungsländern. 14 Projekte wurden durchgeführt. Insgesamt steuerte die DEZA fünf Millionen Franken bei.

Fond für wissenschaftliche Zusammenarbeit (en)

RFPP – Programm für die Forschungspartnerschaft (1996–2015)

Das Research Fellow Partnership Programme for Agriculture, Forestry and Natural Resources (RFPP) unter der Leitung der ETH Zürich fördert die Humanressourcen für Forschungsaktivitäten in den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Umgang mit natürlichen Ressourcen in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Insgesamt steuerte die DEZA 12,5 Millionen Franken bei. Ab 1996 wurden im Rahmen des RFPP 57 Stipendien genehmigt. Ergebnisse des RFPP: Forschungsergebnisse und Stärkung der Humankapazitäten. Die Projektblätter auf der Website informieren über den Umfang der Forschungsergebnisse.

RFPP–Programm Forschungspartnerschaft ETH (en)

KFH – Programm zur angewandten Forschung in Entwicklung und Zusammenarbeit

Das Programm der Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz (KFH) unterstützte Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen, die Forschung in Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Transitionsländern betrieben.

KFH Schlussbericht (EN)