Naturbedingte Risiken
Chile liegt in einem Erdbebengebiet und hat zahlreiche Vulkane. Starke Erdbeben können neben Verwüstungen auf dem Land auch Tsunami auslösen. Tsunami, die durch Vulkanausbrüche oder Erdbeben im pazifischen Raum ausgelöst werden, können auch Chile erreichen.
Heftige Regenfälle können Erdrutsche und Infrastrukturschäden verursachen sowie in der Wüste ausgetrocknete Bachbette in kürzester Zeit in reissende Flüsse oder Schlammlawinen verwandeln. Der Reiseverkehr kann vorübergehend beeinträchtigt werden.
Es besteht vielerorts Waldbrandgefahr. Dies kann Unterbrüche im Reiseverkehr und der Stromversorgung zur Folge haben.
Beachten Sie die Wettervorhersagen, sowie die Warnungen und Instruktionen der lokalen Behörden, z.B. Absperrungen um aktive Vulkane und Evakuationsbefehle.
Dirección Meteorológica de Chile
Servicio Nacional De Prevención y Respuesta Ante Desastres (Senapred)
Die extremen sowie rasch ändernden Witterungsbedingungen erfordern bei Outdoor-Aktivitäten eine gute Vorbereitung und Ausrüstung. Unternehmen Sie Wanderungen, Berg- und Vulkanbesteigungen nur mit ortskundiger, qualifizierter Reiseführung. Geplante Touren in Nationalparks sind der Nationalparkbehörde CONAF zu melden.
Sollte sich während Ihres Aufenthalts eine Naturkatastrophe ereignen, melden Sie sich möglichst rasch bei Ihren Angehörigen und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden. Sind die Verbindungen ins Ausland unterbrochen, kontaktieren Sie die Schweizerische Botschaft in Santiago de Chile.