Grundsätzliche Einschätzung
Von Reisen in den Südsudan und Aufenthalten jeder Art wird abgeraten.
Die Lage ist höchst volatil und im ganzen Land bestehen erhebliche Sicherheitsrisiken, auch in der Hauptstadt Juba.
In mehreren Landesteilen, insbesondere im Upper Nile, in Unity und in Jonglei, kommt es zu bewaffneten Auseinandersetzungen sowie zu Luftangriffen, die zahlreiche Todesopfer und Verletzte fordern. Auch in den Regionen Western Equatoria, Central Equatoria und Eastern Equatoria, einschliesslich der Grenzgebiete, wurden vermehrt Gefechte zwischen bewaffneten Gruppen gemeldet. Landesweit treten zudem gewaltsame interkommunale Konflikte auf, was die ohnehin fragile Sicherheitslage weiter verschärft.
Die Spannungen in der Grenzregion zum Sudan haben aufgrund der schweren Kampfhandlungen im Sudan zugenommen.
Das Entführungsrisiko ist sehr hoch; es besteht sowohl für einheimische als auch für ausländische Personen. Die Kriminalitätsrate ist sehr hoch. Es besteht das Risiko, in einen Schusswechsel zu geraten oder Opfer eines gewaltsamen kriminellen Übergriffs zu werden.
Es besteht landesweit Minengefahr.
Die Rubrik Terrorismus und Entführungen macht auf die Risiken des Terrorismus aufmerksam.
Terrorismus und Entführungen
Schweizer Staatsangehörige, die entgegen der Empfehlung des EDA in den Südsudan reisen, müssen sich bewusst sein, dass die Schweiz nur begrenzte oder gar keine Möglichkeiten zur Hilfe in Notfällen hat.