Gesundheit – Ein Schlüsselfaktor der Entwicklung

Die Aktivitäten im Gesundheitsbereich der DEZA

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Die DEZA konzentriert ihre Aktivitäten im Gesundheitsbereich auf die folgenden drei Bereiche: Stärkung der Gesundheitssysteme, Bekämpfung von übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten sowie Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und der Gesundheitsversorgung von Müttern, Neugeborenen und Kindern. Die DEZA engagiert sich in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, in stabilen oder fragilen Kontexten sowie in Transitionsländern.

Stärkung der Gesundheitssysteme

Grosse Herausforderungen sind dabei insbesondere; der Mangel an Gesundheitspersonal, Finanzierung, gute Regierungsführung und Management, die Verfügbarkeit und Qualität von angemessener Infrastruktur, Technologie und medizinischen Produkten

Sexuelle und reproduktive Gesundheit

Verbesserung der Gesundheit von Müttern, Neugeborenen und Kindern sowie Förderung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte.

Übertragbare und nichtübertragbare Krankheiten

Förderung einer gesunden Lebensweise ausgehend von einem gemeinschaftlichen Ansatz für nichtübertragbare Krankheiten; finanzielle Unterstützung für Prävention, Behandlung und Forschung im Bereich neuer Medikamente und Diagnoseinstrumente für übertragbare Krankheiten: HIV/Aids, Malaria, Tuberkulose, Durchfall sowie akute Infektionen der Atemwege und vernachlässigte tropische Krankheiten.

Dokumente

Aktuelle Projekte

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Mosambik: weniger Krankheiten dank besserer Wasser- und Sanitärversorgung

Eine Dorfbewohnerin in der Provinz Niassa im Norden Mosambiks betätigt eine neue Handpumpe. Um sie herum steht eine Gruppe weiterer Personen.

01.01.2018 - 31.12.2021

Viele Krankheitsfälle im armen Norden Mosambiks sind auf die prekären Zustände im Wasser- und Sanitärbereich zurückzuführen. Die DEZA unterstützt die Bevölkerung und die zuständigen Behörden bei ihren Anstrengungen zur Verbesserung der Situation. Ziel des Projekts: bessere Lebensumstände für eine halbe Million Menschen – und damit letztlich weniger Armut.

Land/Region Thema Periode Budget
Mosambik
Gesundheit
Stärkung der Gesundheitssysteme
Infektionskrankheit

01.01.2018 - 31.12.2021


CHF 7'445'000



Bosnien und Herzegowina: Bessere Gesundheitsversorgung dank verbesserter Pflege

 Eine Pflegefachfrau sitzt in einem Behandlungszimmer.

01.12.2017 - 30.11.2021

In Bosnien und Herzegowina bilden die Pflegefachpersonen die grösste Berufsgruppe des Gesundheitswesens. Trotz ihrer Nähe zur lokalen Bevölkerung wird ihr Potenzial noch nicht ausgeschöpft. Sie erfüllen häufig administrative statt pflegerische Aufgaben und haben kaum Aufstiegsmöglichkeiten. Deshalb zieht es sie häufig nach Westeuropa, wo die Arbeitsbedingungen besser sind. Gerade mit der Förderung der Pflege könnte der Zugang von Menschen in ländlichen Gebieten und von benachteiligten Bevölkerungsgruppen zur Gesundheitsversorgung verbessert werden.

Land/Region Thema Periode Budget
Bosnien und Herzegowina
Gesundheit
Bildung
Stärkung der Gesundheitssysteme
Primäre Gesundheitsversorgung
Bildungseinrichtungen und Ausbildung

01.12.2017 - 30.11.2021


CHF 5'125'000



Der Zugang zu Trinkwasser: eine Herausforderung in Tadschikistan

Drei Kinder um einen Brunnen.

01.03.2017 - 28.02.2021

In Tadschikistan, dem ärmsten Land Zentralasiens, hat die Hälfte der Bevölkerung (von insgesamt 8,5 Millionen) keinen Zugang zu Trinkwasser. In den Bergregionen und auf dem Land liegt der Anteil bei 20 Prozent. Diese Situation birgt ein grosses Risiko für die öffentliche Gesundheit. Beim DEZA-Projekt «Safe Drinking Water and Sanitation Management in Tajikistan (SWSMT)» stehen der Zugang zu Wasser und die sanitäre Versorgung im Osten Tadschikistans im Vordergrund.

Land/Region Thema Periode Budget
Tadschikistan
Governance
Gesundheit
Wasser
Dezentralisierung
Infektionskrankheit
Wasserversorgung
Stärkung der Gesundheitssysteme
Wasserhygiene
Politik des öffentlichen Sektors
Medizinische Dienstleistungen

01.03.2017 - 28.02.2021


CHF 5'300'000



Bessere öffentliche Dienstleistungen für vierzehn Gemeinden Benins

Eine Frau und ein Mann schütteln sich die Hand vor einem Schild mit dem Schweizer Wappen und den Namen der beiden Gemeinden, die am Bau einer Brücke beteiligt waren.

01.01.2017 - 30.09.2021

Die Dezentralisierung der öffentlichen Dienstleistungen in Benin macht Fortschritte. Die DEZA konzentriert ihr Engagement auf zwei Departemente des Landes. Seit der Lancierung des ersten Unterstützungsprogramms im Jahr 2008 wurde einiges erreicht.

Land/Region Thema Periode Budget
Benin
Governance
Gesundheit
Rechtsstaatlichkeit - Demokratie - Menschenrechte
Dezentralisierung
Infektionskrankheit

01.01.2017 - 30.09.2021


CHF 8'500'000



Wirksames Management und Prävention nicht übertragbarer Krankheiten

Eine Ärztin misst bei einer Patientin den Blutdruck.

01.01.2017 - 31.12.2021

Nichtübertragbare Krankheiten (Non-Communicable Diseases, NCD) sind laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit die Todesursache Nummer eins. Im internationalen Durchschnitt sind 60% der Todesfälle auf NCD zurückzuführen.  In Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen ist der Anteil oft viel grösser. So auch in Kirgisistan, wo Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und Diabetes für 80% der Todesfälle verantwortlich sind.

Land/Region Thema Periode Budget
Kirgisistan
Gesundheit
Primäre Gesundheitsversorgung
Stärkung der Gesundheitssysteme

01.01.2017 - 31.12.2021


CHF 4'810'000



Libanon: Bildung und Gesundheitsversorgung in einem Stadtteil, in dem Libanesen, Syrer und Palästinenser zusammenleben

Klassenzimmer mit einer Lehrerin, die vor einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern sitzt und ein Buch zeigt.

01.08.2016 - 31.12.2020

Die Menschen im Stadtteil Hay Al-Gharbeh im Süden Beiruts leben unter sehr prekären Umständen. Seit 2012 leben dort auch syrische Flüchtlinge. Die DEZA unterstützt die libanesische NGO Tahaddi, die mit ihrem Leistungsangebot die Lebensbedingungen der Bevölkerung dieses Vororts erheblich verbessert. Das Tahaddi-Bildungszentrum beispielsweise ermöglicht es zahlreichen Kindern, die Schule (wieder) zu besuchen und dem Elend zu entfliehen. 

Land/Region Thema Periode Budget
Libanon
Bildung
Gesundheit
Grundbildung
Primäre Gesundheitsversorgung
Medizinische Dienstleistungen

01.08.2016 - 31.12.2020


CHF 1'270'000



Gesunde Menschen und Tiere in Äthiopien dank interdisziplinärem Projekt: Jigjiga University One Health Inititiave

Ein afrikanischer Bauer pflügt mit seinem Vieh das Feld.

01.01.2015 - 31.12.2020

Ein Zehntel der Bevölkerung Äthiopiens sind nomadische Viehhaltergemeinschaften, die kaum Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen haben. Im Rahmen des Projekts Jigjiga University One Health Inititiave unterstützt die DEZA den Aufbau der lokalen Gesundheitsversorgung durch ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum an der Universität Jigjiga im Osten Äthiopiens.

Land/Region Thema Periode Budget
Äthiopien
Gesundheit
Stärkung der Gesundheitssysteme
Primäre Gesundheitsversorgung

01.01.2015 - 31.12.2020


CHF 2'100'000



Contribution au programme santé de mediCuba-Suiza (mCS)

01.09.2025 - 31.08.2027

Après plusieurs années de soutien sporadiques, la coopération suisse propose de renouveler un soutien programme à l’association suisse mediCuba-Suiza (mCS). Cette dernière collabore avec plusieurs institutions publiques de premier plan, et favorise les échanges techniques entre professionnels de la santé en leur permettant un accès aux technologies et méthodes de traitement modernes. mCS  contribue ainsi à la couverture universelle des services de santé.


Horn of Africa: One Health Units for Humans, Environment, Animals and Livelihoods

01.09.2024 - 30.06.2032

The project aims at improving the well-being of targeted pastoral communities challenged with inadequate access to basic health/veterinary services and environmental conditions in Somalia, Ethiopia and Northern Kenya through integrated health service delivery for both pastoralists and their livestock. The project will contribute to stability and vulnerability’s reduction of citizens in the region, thereby reducing their displacement/migration which is in the interest of Switzerland and the international community.


Swiss Malaria Group

01.01.2024 - 31.12.2025

Founded in 2007 as an informal network, the Swiss Malaria Group (SMG) has undergone organisational development leading to a formalized multi-stakeholder group with a strategic focus on raising awareness about malaria and the comparative advantage of Switzerland to defeat the disease. Organised as an association, with an Executive Secretariat hosted by Medicus Mundi Switzerland, the 15 organisations help accelerating malaria elimination, through innovative control measures, knowledge and financial flows.


Intégration de la santé mentale dans les soins de santé primaire au Burundi

01.01.2024 - 31.12.2031

L’intégration de la santé mentale dans les services de santé primaire du Burundi vise à renforcer le système de prise en charge des personnes atteintes de maladies mentales post traumatiques. La Suisse est un partenaire important du Burundi qui a un intérêt à contribuer à mettre fin au cycle de violences qui trouvent leur origine en partie dans des traumatismes vécus mais non traités. Le programme appuie les institutions nationales concernées, le système de formation spécialisée et vise l’amélioration du cadre législatif en santé mentale.


Global Measurement of Diet Quality

01.01.2023 - 31.12.2025

Diets are the number one risk factor in the global burden of disease and multiple forms of malnutrition co-exist with overweight and obesity being the fastest growing form, particularly among poor populations in developing countries. Routinely collected information on Diet Quality is necessary to better understand dietary trends, help to create awareness, and inform policies to improve diets and health outcomes. Therefore, SDC supports an international initiative to develop diet quality measurements.

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