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Medienmitteilung, 29.04.2022

Heute lancierte Bundespräsident Ignazio Cassis in Begleitung von Zürcher und Tessiner Behörden den Innovationstag, der im Rahmen einer Zugreise das Innovationsnetzwerk innerhalb der Schweiz und über die Landesgrenzen hinaus in den Fokus rückte. Entlang der Achse Zürich, Tessin und Mailand besuchte er den Innovationspark in Dübendorf sowie den Technopark in Manno. Als Abschluss der Reise wurde der Bundespräsident im «House of Switzerland Milano» zur offiziellen Eröffnung empfangen. Dort traf er sich für einen Austausch mit dem italienischen Aussenminister Luigi di Maio und Vittorio Colao, Minister für technologische Innovation.

Die heutige Reise des Bundespräsidenten anlässlich des erstmals lancierten «Innovationstages» rückte die Vernetzung der Regionen und die Zusammenarbeit der Innovationszentren über die Landesgrenzen hinaus in den Fokus - als Schlüssel zur nachhaltigen Schaffung innovativer Ökosysteme der Zukunft. Bundespräsident Cassis wurde begleitet von einer hochrangigen Delegation mit Carmen Walker Späh, Regierungsrätin und Volkswirtschaftsdirektorin Kanton Zürich und Christian Vitta, Tessiner Regierungsrat und Finanz- und Wirtschaftsvorsteher sowie Michael Hengartner, Präsident des ETH-Rats, Joël Mesot, Präsident der ETH sowie Monica Duca Widmer, Präsidentin der Università della Svizzera italiana (USI).

Ausgangspunkt war Zürich als führender Hochschulstandort und stärkste Wirtschaftsmetropole der Schweiz. In Begleitung von Carmen Walker Späh, besichtigte der Bundespräsident den Innovationspark in Dübendorf, wo er die Drohnenflughalle besichtigte und sich mit ansässigen Start-ups traf. Nächster Halt war der Tecnopolo Ticino (Technopark Tessin) in Manno. Hier beleuchtete Bundespräsident Ignazio Cassis zusammen mit Christian Vitta die Innovationskraft und akademische Exzellenz des Tessins sowie dessen verbindende Rolle als Teil der Greater Zurich Area.

Endziel der Reise war Mailand in der Lombardei, eine der wichtigsten Nachbarregionen der Schweiz und ein wichtiger wirtschaftlicher Motor für Italien und Europa. Hier wurde Bundespräsident Ignazio Cassis zur Eröffnung des House of Switzerland empfangen. In Anwesenheit verschiedener Vertreterinnen und Vertreter beider Länder aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, darunter auch der Schweizer Visionär Bertrand Piccard, fand im House of Switzerland eine Paneldiskussion über die Zukunft der Innovation statt, in Zusammenarbeit mit dem «Milano Innovation District» (MIND), die neue Drehscheibe für Innovation in der Lombardei auf dem ehemaligen Gelände der Expo 2015 in Mailand.

Organisiert vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit den Partnern Switzerland Global Enterprise, Schweiz Tourismus und Pro Helvetia, ist das House of Switzerland eine temporäre Netzwerk- und Kommunikationsplattform, die vom 26. April bis am 12. Juni in nächster Nähe des lebendigen Brera-Viertels die Sichtbarkeit der Schweiz in Italien fördert. Im House of Switzerland werden überraschende und neue Akzente gesetzt mit einem starken inhaltlichen Fokus auf Innovationsthemen. Das House of Switzerland ist somit ein Ort, um den Dialog über gemeinsame Zukunftsperspektiven und neue Kooperationen mit dem wichtigen Nachbarn und Partner Italien zu vertiefen und weiterzuentwickeln.

Pünktlich zur diesjährigen «Milan Design Week» im Juni dreht sich im House of Switzerland dann alles um das weltbekannte Schweizer Design. Die Vielfalt der Schweizer Designlandschaft wird in Zusammenarbeit mit verschiedenen Schweizer Hochschulen, Institutionen und ausgewählten Schweizer Marken sowie mit jungen Schweizer Designstudios, die von Pro Helvetia präsentiert werden, im House of Switzerland vorgestellt.

Bilaterale Treffen mit den italienischen Ministern Di Maio und Colao

Anlässlich der Einweihung des House of Switzerland in Mailand traf Bundespräsident Cassis den italienischen Aussenminister Luigi Di Maio zu einem bilateralen Gespräch. Im Mittelpunkt dieses Gesprächs stand das aktuelle internationale Geschehen, namentlich der Krieg in der Ukraine. Bundespräsident Cassis erinnerte an den Beitrag der Schweiz zur Bewältigung der Krise, darunter die humanitäre Hilfe, die Aufnahme von Schutzsuchenden und die Sanktionen gegen Russland und Belarus. Ausserdem hob er die gemeinsamen Werte hervor, die die Schweiz und die Europäische Union verbinden, und unterstrich das Engagement der Schweiz für Stabilität, Sicherheit und Wohlstand in Europa. Im Gespräch mit Aussenminister Di Maio bekräftigte Bundespräsident Cassis das Interesse der Schweiz, den bilateralen Weg mit der EU fortzusetzen, um weiterhin gute und geregelte Beziehungen zum Vorteil beider Seiten zu unterhalten, und erläuterte die Eckpunkte des vom Bundesrat vorgeschlagenen Verhandlungspakets.

Mit Innovationsminister Vittorio Colao erörterte Bundespräsident Cassis die Strategien beider Länder für die digitale Transformation und die Auswirkungen auf die globale Governance. Die Stärkung der UNO und des Genfer Büros in diesem Bereich kamen dabei ebenso zur Sprache wie die Bedeutung der wissenschaftlichen Diplomatie und die Rolle der Stiftung GESDA (Geneva Science and Diplomacy Anticipator).


Weiterführende Informationen

Bilaterale Beziehungen Schweiz - Italien
Swiss House Milano (eng)


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Letzte Aktualisierung 28.01.2022

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