Gültig am:
Publiziert am: 18.09.2020

Diese Reisehinweise sind überprüft und mit redaktionellen Änderungen publiziert worden. Die Einschätzung der Lage ist unverändert gültig. Beachten Sie auch die Informationen und Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit.


Reisehinweise für Australien

Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.

Beachten Sie auch die nebenstehenden länderunabhängigen Reiseinformationen und die Fokus-Themen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.

NEUES CORONAVIRUS (COVID-19):

Das Bundesamt für Gesundheit BAG empfiehlt, weiterhin auf nicht notwendige Auslandreisen zu verzichten. Von dieser Empfehlung ausgenommen sind zurzeit:

  • die nachfolgenden Länder des Schengen-Raums: Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Norwegen, Österreich, Polen und Schweden. Aufgrund der aktuellen epidemiologischen Lage rät das BAG jedoch von nicht notwendigen Reisen in bestimmte Gebiete in Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich ab.*
  • sowie folgende Länder: Australien, Bulgarien, Japan, Neuseeland, Ruanda, San Marino, Südkorea, Thailand, Uruguay, Vatikan/Heiliger Stuhl und Zypern.*

Die detaillierte Liste der abgeratenen Gebiete in den vier Nachbarstaaten finden Sie auf
BAG: Quarantäneliste.
Alle anderen abgeratenen Länder sind ersichtlich auf:
BAG: Informationen für Reisende

Unabhängig der Empfehlungen des BAG bestehen in zahlreichen Ländern weiterhin Einreiserestriktionen.

Das BAG hat verfügt, dass Personen, die aus Staaten und Gebieten mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen, für zehn Tage in die Quarantäne müssen. Beachten Sie die Liste des BAG, die regelmässig angepasst wird. *

* Verbindliche Auskünfte über die Reise-Empfehlungen im Zusammenhang mit Covid-19 und die schweizerischen Quarantänebestimmungen erteilt das BAG.

Beachten Sie den Fokus neues Coronavirus (Covid-19)

Erkundigen Sie sich vor Auslandreisen bei den ausländischen Vertretungen in der Schweiz (Botschaften und Konsulate) über die aktuell gültigen Einreisevorschriften und anderen Massnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuen Coronavirus.
ausländische Vertretungen in der Schweiz


Aktuelles

Neues Coronavirus (COVID-19)

Beachten Sie die Empfehlungen des Bundesrates und weitere Informationen im
Fokus neues Coronavirus (COVID-19).

Um die Verbreitung des neuen Coronavirus (COVID-19) einzudämmen, verfügen immer mehr Staaten Einreise- und Ausreiserestriktionen sowie Reisebeschränkungen innerhalb des Landes. Die Vorschriften ändern laufend.

Für die aktuell gültigen Vorschriften in Australien, beachten Sie die Informationen der zuständigen australischen Behörden und wenden Sie sich bei Fragen an das australische Generalkonsulat in Genf.
Australisches Innenministerium

Generalkonsulat von Australien

Auskunft über die Verkehrsverbindungen erteilen die zuständigen Gesellschaften und Reisebüros.

Beachten Sie die Informationen und Empfehlungen des 
Bundesamtes für Gesundheit BAG

Grundsätzliche Einschätzung

Die politische Lage ist stabil.

Die australischen Behörden weisen auf das Risiko terroristischer Anschläge hin.
Am 9. November 2018 hat ein Mann im Stadtzentrum von Melbourne mehrere Personen mit einem Messer angegriffen und dabei eine Person getötet und zwei weitere verletzt. Am 5. Juni 2017 nahm ein Terrorist in einem Wohnhaus in Melbourne eine Frau als Geisel. Während der Geiselnahme und der Befreiungsaktion durch die Polizei wurden zwei Personen getötet und mehrere Polizisten verletzt. Seien Sie wachsam und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden.
Australian Government: Australian National Security

Die Rubrik Terrorismus und Entführungen macht auf die Risiken des Terrorismus aufmerksam.
Terrorismus und Entführungen

Kriminalität

Beachten Sie die üblichen Vorsichtsmassnahmen gegen Kleinkriminalität und machen Sie weder Autostopp (in einigen Bundesstaaten verboten) noch nehmen Sie Anhalter mit. Auch Sexual- und andere Gewaltdelikte sind vereinzelt zu verzeichnen.

Verkehr und Infrastruktur

Es herrscht Linksverkehr. Unterschätzen Sie bei der Routenplanung die immensen Distanzen und die Monotonie der langen, geraden Strassen nicht. Bei Fahrten im Outback sind ein Navigationsgerät sowie ein ausreichender Vorrat an Wasser, Nahrungsmitteln, Treibstoff und Ersatzteilen überlebenswichtig. Wildtiere wie z.B. Kängurus können schwere Unfälle verursachen; beachten Sie die Warnschilder und Informationen der Behörden.
Im Outback sind internationale und mobile Telefonverbindungen sowie der Zugang zum Internet nicht immer und überall gewährleistet.
Australian Government: Road safety Publications

Australian Government: Driving with an overseas licence
Main Roads Western Australia: Animal Alert

Öffentlicher Verkehr: Australien verfügt über zahlreiche Flug-, Bus- und Fährenverbindungen im Fernverkehr und ein gutes öffentliches Verkehrsnetz in den Grossstädten. Das Eisenbahnnetz für den Personenverkehr beschränkt sich auf wenige Überlandstrecken und auf den leistungsfähigen Vorortsverkehr der Grossstädte.
Australian Government: Public Transport Services

Besondere rechtliche Bestimmungen

Die Gesetze können sich in den einzelnen Bundesstaaten unterscheiden. Dies gilt auch für den Alkoholkonsum, das Rauchen im öffentlichen Raum sowie für Verkehrsvorschriften. Informieren Sie sich an Ihren jeweiligen Aufenthaltsorten bei Bekannten, Geschäftspartnern oder im Hotel über die lokalen Gesetze. Allgemein werden Gesetzesverstösse (auch im Strassenverkehr) strenger geahndet als in der Schweiz. Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringen Mengen und bei jeder Art von Drogen hart bestraft.

Kulturelle Besonderheiten

Lassen Sie bei Besuchen von Begegnungs- und Versammlungsstätten der Aborigines gebührenden Respekt walten. Der "Uluru" (Ayers Rock) zum Beispiel nimmt in der Mythologie der Ureinwohner als heiliger Berg einen überragenden Platz ein. Informieren Sie sich in Reiseführern, bei Ihrem Reisebüro oder vor Ort über die Verhaltensregeln und die genauen Bestimmungen.

Naturbedingte Risiken

Das Wetter ist je nach Region und Jahreszeit unterschiedlich. Bei anhaltender Trockenheit kommt es immer wieder zu Buschbränden. Starke Regenfälle können verheerende Überschwemmungen verursachen. Von November bis April muss in den Küstengebieten von Queensland, Northern Territory und Western Australia mit tropischen Wirbelstürmen (Zyklonen) gerechnet werden.

Kleinere Erdbeben sind möglich. Tsunami, die durch Erdbeben im südostasiatischen Raum ausgelöst werden, können auch Teile Australiens erreichen.

Beachten Sie unbedingt die Wettervorhersagen sowie die Warnungen und Instruktionen der Behörden.
Australian Bureau of Meteorology
Weltorganisation für Meteorologie (WMO)
Joint Australian Tsunami Warning Centre

Sollte sich während Ihres Aufenthalts eine Naturkatastrophe ereignen, melden Sie sich möglichst rasch bei Ihren Angehörigen und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden. Sind die Verbindungen ins Ausland unterbrochen, kontaktieren Sie das Schweizer Generalkonsulat in Sydney.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist gewährleistet. Krankenhäuser verlangen eine finanzielle Garantie für Behandlungen von Patienten, die nicht einer australischen Krankenversicherung angeschlossen sind. Bei schweren Erkrankungen oder schweren Verletzungen können sehr hohe Kosten anfallen.

Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) und konsultieren Sie die Rubrik Reiselinks, wo Sie unter anderem weitere Informationen zu diesem Thema sowie generell zur Reisemedizin finden.
Über die Verbreitung von Krankheiten und mögliche Schutzmassnahmen informieren Ärzte und Impfzentren.

In Australien sind Medikamente strengen Zollvorschriften und Einfuhrbeschränkungen unterworfen. Dazu zählen auch Wachstumshormone und Steroide.
Australian Border Force: Can you bring it in? 

Besondere Hinweise

Für Ferien- und Geschäftsreisen von weniger als 90 Tagen müssen schweizerische Staatsangehörige die elektronische Einreisebewilligung durch das eVisitor System beantragen. Das Gesuch kann durch ein Reisebüro oder die Reisenden selbst übers Internet gestellt werden.
Für weitere Auskünfte:
Australian Government: Department of Immigration and Citizenship
eVisitor

Um zu verhindern, dass Krankheitserreger eingeschleppt werden, sind die Einfuhrbestimmungen und -kontrollen insbesondere für Lebensmittel sowie für tierische und pflanzliche Produkte sehr streng. Wer solche Güter mitbringt, aber in der Zolldeklaration nicht aufführt, muss mit sofortigen Bussen oder - im Extremfall - einer Haftstrafe rechnen. Das Department of Agriculture and Water Resources erteilt detaillierte Auskunft.
Australian Government: Department of Agriculture and Water Resources

Nützliche Adressen

Notruf allgemein (Polizei, Ambulanz, etc.): 000
Australian Government: Travel Safely in Australia

Schweizer Vertretungen im Ausland: Wenn Sie im Ausland in eine Notlage geraten, können Sie sich an die nächste Schweizer Vertretung oder an die Helpline EDA wenden.
Schweizer Generalkonsulat in Sydney
Helpline EDA

Ausländische Vertretungen in der Schweiz: Auskunft über die Einreisevorschriften (zugelassene Ausweise, Visum etc.) erteilen die zuständigen ausländischen Botschaften und Konsulate. Sie informieren auch über die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Waren: elektronische Geräte, Souvenirs, Medikamente etc.
Ausländische Vertretungen in der Schweiz

Ausschluss der Haftung
Die Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur sorgfältigen Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.
Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, unübersichtlich und können sich rasch ändern. Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und für die Richtigkeit des Inhalts von verlinkten externen Internetseiten. Es lehnt jede Haftung für allfällige Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.