Während den landesweiten Wahlen vom Januar und Februar 2026 kam es in verschiedenen Städten und Regionen zu Protesten. Dabei ereigneten sich gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und Sicherheitskräften, die Todesopfer forderten sowie zu erheblichen Sachschäden führten. Die politische Lage bleibt angespannt, und es kann weiterhin zu Unruhen kommen. Diese können kurzfristig aufflammen und zu Einschränkungen im öffentlichen Leben sowie im Strassenverkehr führen. Bei Demonstrationen sind gewaltsame Ausschreitungen, Strassenblockaden und Zusammenstösse mit Sicherheitskräften möglich. Der Einsatz von Schusswaffen kann nicht ausgeschlossen werden.
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Telefon- und Internetverbindungen sowie die sozialen Medien zeitweise eingeschränkt werden.
Im ganzen Land besteht ein erhöhtes Risiko von terroristischen Anschlägen. Beispiele (s. auch Kapitel Spezifische regionale Risiken):
- 03. Juni 2025: Explosion in der Nähe des Munyonyo Martyrs Shrine in Kampala;
- 19. Dezember 2023: zehn Todesopfer bei einem Anschlag im Kamwenge Distrikt;
- 02. Dezember 2023: eine verletzte Person durch einen Bombenanschlag in Kampala;
- 16. Oktober 2023: mindestens zwei Todesopfer bei einem Angriff auf einen Lastwagen im Kasese Distrikt.
Lassen Sie Vorsicht walten, besonders auf öffentlichen Plätzen wie Märkten, Busbahnhöfen, Kirchen, in der Umgebung von diplomatischen Vertretungen und Regierungsgebäuden, an Veranstaltungen und an von ausländischen Staatsangehörigen besuchten Orten wie modernen Einkaufszentren und Hotels, insbesondere in Kampala.
Die Rubrik Terrorismus und Entführungen macht auf die Risiken des Terrorismus aufmerksam.
Terrorismus und Entführungen
Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien und bei Ihrem Reiseveranstalter über die aktuelle Sicherheitslage. Meiden Sie Kundgebungen und grosse Menschenansammlungen jeder Art und befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden. Lassen Sie Vorsicht walten.